Pferdelunge

 

Die Pferdelunge

Die Pferdelunge ist ein Hochleistungsorgan. Um eine gute Leistungsfähigkeit zu gewährleisten braucht es ein gesundes Atmungsorgan. Dazu gehört auch die wichtige und intakte Reinigungsfunktion der Lunge. Die Schleimhaut ist mit Flimmerhärchen (Zilien) und Bronchialschleim abgedeckt. Sie schützen vor Staub, Bakterien, Vieren und Allergene. Der Schleim samt Fremdstoffen wird von den Flimmerhaaren wie ein Förderband von Innen nach aussen abtransportieren. Durch die Selbstreinigungsfunktion bleibt die Lunge frei.

Was passiert nun bei einer Dysfunktion der Selbstreinigung?

Die Flimmerhärchen verkleben und die Produktion vom Schleim wir eingestellt. Das Förderband funktioniert nicht mehr richtig. Beim Krankheitsfall sind die Flimmerhaare mit einem zähen Teppich aus Bronchialschleim bedeckt. Die Selbstreinigungsfunktion kommt zum erliegen und die Reinhaltung der Luft ist nicht mehr gegeben.

Das Pferde atmet die Luft durch die Nüstern ein geht dann durch die Nasenhöhlen in den Rachen und Kehlkopf wo verhindert wird das Fremdmaterial in die unteren Atemwege gelangt z.B beim Schlucken. Danach kommt die Luft in die Luftröhre die sich unten in einen linken und rechten Bronchus gabelt. Wenn die Bronchien entzündet sind schwellen sie an und haben den Schutzreflex dass sie sich schliessen (Bronchialspasmus). Jeder Bronchus teilt sich, wie ein Baum, in viele kleine Bronchien auf. An den feinsten Verästelungen sitzen die Lungenbläschen (Alveolen). In der Alveolen findet der Austausch statt. Sauerstoff dringt aus der Atemluft durch die Lungenbläschen in das Blut ein und das Kohlendioxid aus dem Blut der Kapillaren über die Lungenbläschen in den Luftraum. Die Bläschen sind elastisch und werden wie kleine Luftballons aufgepustet und sobald die Muskulatur nachlässt, ziehen sie sich wieder zusammen. So wird der ganze Organismus mit Sauerstoff versorgt.

Nun kann man sich gut vorstellen, was eine Störung dieser Funktion für Folgen für andere Organe haben kann.

© Bilder sputies.de

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